Ulrich und sein Praktikum in Indien.

Dienstag, Oktober 04, 2005

Bilder, Bilder, Bilder

Motto ist klar. Ich habe am Sonntag meine Wäsche von Hand gewaschen, weil meine Putzfrau sich 6h (!) verspätet hat und ich nach 3h irrtümlicherweise(?!) gedacht hatte sie kommt nicht mehr. Nach 2h bin ich dann einigermaßen Herr des Seifeninfernos im Bad geworden und habe meine Wäsche leidlich sauber bekommen (naja, zumindest müffelt sie nicht mehr) Allerdings hab ich noch selten so geschuftet wie in den 120 Minuten Waschen. Bestimmt hab ich mich total bescheuert angestellt. Allerdings war keiner da, der ein professionelles Urteil abgeben hätte können, ich war ausnahmesweise mal ganz alleine (Kakerlagken und Ameisen haben sich verzogen als der Wasserspiegel im Bad zu steigen begann :P)
Das Aufhängen der Wäsche war auch nochmal so ne Aktion, aber von vorne.

Utensilien und Örtlichkeit des Manövers:



Das ist mein Ausweichbad (hier geht das Wasser, das Bad befindet sich aber nicht in meinem Zimmer)Da ich also nur hier an genügend heißes Nass kam, musste ich die Wascherei hier erledigen. War auch ganz praktisch, so konnte ich das SChmutzwasser dem Klo zuführen.

Mein Bad vorm Aufhängen der Wäsche:







Das ist jetzt also MEIN Bad, aber hier funktioniert leider Weder die Dusche, noch die Klospülung, das wird hoffentlich im laufe der Woche behoben. Da aber eh noch nichts funktionert hab ich mir gedacht ich spann mal ein paar Schnüre zum Wäsche aufhängen (=



--- soviel also zur Wäsche wasch Aktion. Ich hoffe das läuft in Zukunft etwas reibungsloser und ich werde wohl auch meiner Putzfrau das nächte mal wenn SIE wäscht genau über die Schulter schauen.

Nun noch ein paar Bilder vom Office:

Mein Bett



Meine Schrankwand mit Zugang zum Bad



Unser hauseigener Schrein



Dazu hab ich noch gernichts gesagt... Die religiösen Inder ( und ich habe noch keinen getroffen der nicht religiös wäre) beten mindestens ein Mal am Tag in ihrem Schrein. Ausgelassen wird das niemals. Dazu wird dann ein kleines Öllämpchen und Räucherstäbchen angezündet und meistens werden noch frische Blumen vor den Schrein gelegt.

Das eigentliche Office:



Im Moment noch nicht viel los, aber zum nächsten Monat fangen hier noch 15 weitere Leute an, dann wird es etwas enger. Der Mann da hinten am Schreibtisch ist übrigends Rama, mein Chefe.

Mein Arbeitsplatz



Hier sitze ich auch oft Abends, wenn ich nach Hause telefoniere oder WoW daddle.

Vorerst sind die Bilder nur vom Office, weil ich mich aus bekannten gründen noch nicht getraut habe die Cam mit in die Stadt zu nehmen. Bilder von Bangalore folgen aber noch.

1 Comments:

Blogger Mafine said...

Toll, des sieht aber net schlecht aus bei dir. Nur das Bad is gewöhnungsbedürftig. Schön das man jetzt einen richtigen Einblick in dein vorrübergehendes zu Hause hat. Also dein Schrank und der Steinboden sehen richtig toll aus gefällt mir. Freu mich auf mehr!

08 Oktober, 2005 14:38

 

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